Einfuehrung in die Planaristik
Lorakh Adun
Die Planaristik versucht
ein Modell zu erstellen, welches dem Verstaendnis von "Welten jenseits dieser"
helfen soll. Fast jedes Wesen, wenn man es befragt, weiss oder glaubt an
eine "Welt" die neben der eigenen existieren soll, sei es nun als Heimat
der Goetter, der Seelen oder die Herkunft von Daemonen. Ich schreibe dies
nieder, teilweise aus eigenen Erfahrungen, zum groessten Teil aber als Wissen,
welches mir von meinem zweiten Lehrmeister, Relnor Askiri, vermittelt wurde.
Die Planaristik geht davon aus, dass es undendlich(?) viele Ebenen gibt,
die je nach eigenschaft und Funktion, verschieden kategorisiert werden koennen.
Der Kategorien gibt es vier, als da waeren die
primaermateriellen Ebenen
inneren Ebenen
aeusseren Ebenen
Transienten Ebenen.
Die "primaermateriellen Ebenen"
Zunaechst moechte ich hierbei auf die materiellen Ebenen, oder auch primaermateriellen
Ebenen genannt, eingehen. Eigentlich sollte der Begriff Primaerebene oder
primaermaterielle Ebene gebraucht werden, denn materielle Ebenen trifft
auf alle ausser den transienten Ebenen zu.
Eine Primaerebene laesst sich relativ leicht durch eine hohe Abwechslung
an Gestaltung identifizieren. Primaerebenen sind die zahlreichsten der Ebenen
und unterliegen meist aehnlichen Beschaffenheit bezueglich ihrer Bewohnbarkeit
und/oder vorhandensein der Elemente und Materie.
Als Primaerebene laesst sich meist jede Ebene einordnen, die nicht in eine
der weiteren Kategorien faellt.
Wesen:
Lebewesen auf Primaerebenen sind zu zahlreich in ihrem Auftreten, um sie
auf irgendeine Art und Weise zu kategorisieren. Auch hier kann man im Grunde
nur sagen, dass sie nicht die Wesen der anderen Ebenen enthalten und selbst
das ist mit diesem einfachen Satz abgetan.
Die "inneren Ebenen"
Die inneren Ebenen enthalten die Elementarstoffe aller anderen Ebenen. Das
heisst, sie bilden den Urstoff fuer die anderen Ebenen.
Jeder inneren Ebene ist dabei zu eigen, das sie jeweils nur ein Typus Element
beinhalten.
Danach lassen sich also auch die inneren Ebenen in vier Subtypen einordnen:
die Elementarebenen,
die Paraelementarebenen,
die Quasielementarebenen,
die Energieebene.
Wie bereits erwaehnt dienen diese Ebenen den anderen Ebenen, um sie mit
ihrem Urstoff zu versorgen. Die verschiedenen Elemente treten dabei eben
nicht mehr so rein wie auf den Elementarebenen auf, sondern bilden durch
ihre Vermischung andere, neue Stoffe auf jenen Planums. Innere Ebenen sind
durch Portale mit anderen Ebenen verbunden, welche die Versorgung der Ebenen
sichern.
Wesen:
Wesen auf den inneren Ebenen sind zumeist bekannte Elementarwesen, als da
beispielsweise die Elementare, Elementarfuersten, Elementarerscheinungen
waeren.
Die "aeusseren Ebenen"
der zweithaeufigste Typ Ebenen sind die aeusseren Ebenen, welche sich gleichsam
nicht ueber ihre Beschaffenheit, sondern eher ueber ihre "Gesinnung" ketagorisieren
lassen. Mein Lehrmeister, ein bewanderter Planarist, besass dazu ein magisch-technisches
Geraet an dessen Aufbau ich mich leider nicht mehr erinnern kann. Ein solches
Geraet konnte eine Gesinnung feststellen, welche sich in ethischen und moralischen
Begriffen unterteilt. Die ethischen Unterteilungen liessen Chaos und Ordnung,
die moralischen Gut und Boese eines Bewusstseins erkennen. Aus Kombinationen
dieser und der dazugehoerigen Neutralitaet lassen sich neun "Gesinnungen"
feststellen. Diese Begriffe moegen zunaechst als subjektive Einschaetzung
verstanden werden, wir koennten diese Begriffe aber auch austauschen, es
geht lediglich um eine Festlegung. Eine aeussere Ebene hat also immer eine
vorherrschende Gesinnung die ein ausschlaggebendes Merkmal ist.
Zudem besitzen die meisten aeusseren Ebenen eine Polydimensionalitaet, was
dazu fuehrt, dass sie Subebenen enthalten koennen. Subebenen unterliegen
dabei den selben Gesetzen wie der Hauptebene zu der sie gehoeren, was die
Gesinnung angeht, jedoch sind sie meist verschieden in ihrer Beschaffenheit.
Wesen:
Wesen der aeusseren Ebenen sind fast jedem bekannt. Sei es nun die im Volksmund
benannten "Engel", "Daemonen" oder andere Wesen, die doch eine gewisse Faszination
oder Furcht ausloesen. Diese zumeist unbegruendeten Gefuehle ruehren daher,
dass diese Wesen Primaerebenenbewohnern befremdliche Eigenschaften besitzen,
die sie aber benoetigen, um in ihrer Ebene ihre Existenz fortzusetzen. Durch
ihre meist nur recht kurze Erscheinung in den Primaerebene hinterlassen
sie oft Eindruecke die taeuschen moegen. Die meisten dieser Wesen haben
ebenso eine Struktur untereinander, wie Materielle auch und folgen gewissen,
eigenen Regeln im Umgang miteinander.
Besoners zu erwaehnen waeren unter den Wesen sogenannte "Kraefte" und ihre
"Mittler". Vereinfacht koennte man sie auch Gottwesen und ihre Boten nennen,
aber dies ist nur eine subjektive Bezeichnung vieler Primaerebenenbewohner
und fuehrt zum Irrtum, was ihre Funktion innerhalb ihrer Ebene angeht, zumal
auch nicht alle von ihnen ueberhaupt in Kontakt mit den Primaerebenen treten.
Die transienten Ebenen
Die transienten oder auch transistenten Ebene unterteilen sich nochmals
in genau zwei Ebenen, naemlich der Ätherebene und der Astralebene. Beiden
ist gemein, dass sie ein voelliges Fehlen von Materie aufweisen, daher keine
eigentliche materielle Bewegung erlauben und auch keine Zeit messbar ist
in ihnen.
Die Astralebene duerfte vielen gelaeufig sein. Jedes Wesen hat Verbindung
zu ihr, doch nur einigen von ihnen ist es moeglich die verschiedenartigen
Energien, die sie durchziehen, aktiv zu nutzen.
Die Ätherebene ist eine besondere Ebene, denn sie enthaelt zugleich Nichts
und alles. Sie stellt eine Art Gesamtebene dar, in der alle anderen Ebenen
enthalten sind.
Da beiden Ebenen die Materie fehlt, bleibt dort nur das Bewusstsein, mit
welchem man sich dort gegebenenfalls zurechtfinden oder bewegen oder sie
manipulieren kann.
Wesen:
auch auf diesen Ebenen gibt es "Wesen", doch ist mir nur bekannt, dass diese
temporaer sind. Ein Magieanwender, der innerhalb seiner Ebene einen "Reisezauber"
benutzt oder Ebenenreisende, unter denen auch Gestorbene der Primaerebene
gehoeren.
Schlusswort
Dies soll nur eine
kleine Einfuehrung in das Thema geben, jeder einzelne Punkt ist natuerlich
weiter Erlaeuterbar. Ebensolche Erlaeutrungen werden noch folgen.
Lorakh Adun
Erzmagus, Mitglied des Rates.
|